geh-lassen-heit

samstag, anreise

... anreise


ob zu fuss, mit dem post- oder eigenen auto, nach balsthal und mümliswil, taucht man in die wunderbare naturlandschaft des jura ein. ab dem passwang-pass liegen die wohn- und bauern-häuser fast wie gestreut in kleinen siedlungen an der strasse oder an den grünen hügelrücken.

kurz vor zwei uhr sind wir komplet, einige kennen sich, andere weniger, einige gar nicht, gar kein problem. gepäck verstaut, die waschküche wird zur garderobe, die garderobe ist wandermässig, rucksäcke freuen sich aufs getragen werden.

auf der talseite des klosters geht's aufwärts (wie könnte es auch anders sein) richtung einsiedelei, hexengraben. für einen sonnenbrand reichts wohl nicht, höchstens für ein sonnenbrändchen.

beim kleinen wasserfall an der "pechfluh" machen wir kurz pause und ich erzähle wie die pechfluh zu ihrem namen kam. weiter geht's oder eben nicht , irgendwie stimmen karte, wege und gelände nicht überein. kein problem, guter zeitpunkt für eine stärkung. ein walliser rogenbrotmantel mit wurst-füllung und ein kühler weisswein regen unser regen gespräche an. talabwärts überqueren wir die lüssel und laufen auf der anderen talseite zum kloster zurück. christoph und stefanie empfangen uns sehr herzlich. beim rundgang erfahren wir viel geschichtliches, bauliches und geistiges. als gäste tauchen wir in eine unbeschreiblich schöne, leise atmosphäre ein. werden teil einer spirituellen gemeinschaft. nach gemeinsamem essen, trinken, abwaschen und nachtgebet in der krypta, ziehen wir uns zurück auf unsere kleinen zimmer. ziehen die aufmerksamkeiten auf jemanden den wir hier wieder besser kennen lernen, auf uns. hallo ...