24. dezember

liebe besucherinnen und liebe besucher

 

...zeit

 

die wichtigste stunde ist immer die gegenwart.

der bedeutendste mensch ist immer der,

der dir gerade gegenübersteht.

das notwendigste werk ist stets die liebe.

meister eckhart

 

es gibt augenblicke in unserem leben,
in denen zeit und raum tiefer werden
und das gefühl des daseins
sich unendlich ausdehnt.

charles baudelaire

 

...ich habe mir die zeit genommen...,

ich hoffe ihr nehmt euch auch ab und zu ein wenig zeit

und ich hoffe es hat euch spass gemacht, mir auf jeden fall.

...am letzten tag, an heilig abend, darf es auch besinnlicher sein.

die weihnachtsgeschichte, wenn ihr wollt, zum lesen oder vorlesen

rudolflepelerin

 

 

Die Geburt Jesu

 

Es geschah aber in jenen Tagen, dass ein Erlass ausging vom Kaiser Augustus, alle Welt solle sich in Steuerlisten eintragen lassen. Dies war die erste Erhebung; sie fand statt, als Quirinius Statthalter in Syrien war. Und alle machten sich auf den Weg, um sich eintragen zu lassen, jeder in seine Heimatstadt.

Auch Josef ging von Galiläa aus der Stadt Nazaret hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heisst, weil er aus dem Haus und Geschlecht Davids war, um sich eintragen zu lassen mit Maria, seiner Verlobten, die war schwanger. Und es geschah, während sie dort waren, dass die Zeit kam, da sie gebären sollte.

Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe, denn in der Herberge war kein Platz für sie.

Und es waren Hirten in jener Gegend auf freiem Feld und hielten in der Nacht Wache bei ihrer Herde. Und ein Engel des Herrn trat zu ihnen, und der Glanz des Herrn umleuchtete sie, und sie fürchteten sich sehr. Da sagte der Engel zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn seht, ich verkündige euch grosse Freude, die allem Volk widerfahren wird: Euch wurde heute der Retter geboren, der Gesalbte, der Herr, in der Stadt Davids.

Und dies sei euch das Zeichen: Ihr werdet ein neugeborenes Kind finden, das in Windeln gewickelt ist und in einer Futterkrippe liegt. Und auf einmal war bei dem Engel die ganze himmlische Heerschar, die lobten Gott und sprachen:

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden unter den Menschen seines Wohlgefallens.

Und es geschah, als die Engel von ihnen weggegangen waren, in den Himmel zurück, dass die Hirten zueinander sagten: Lasst uns nach Betlehem gehen und die Geschichte sehen, die der Herr uns kundgetan hat! Und sie gingen eilends und fanden Maria und Josef und das neugeborene Kind, das in der Futterkrippe lag. Und als sie es sahen, taten sie das Wort kund, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über das, was ihnen von den Hirten gesagt wurde. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten zurück und priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.

 

Das Evangelium nach Lukas, Kapitel 2, Vers 1-20